Discobass bis zum Abwinken

Vor einigen Tagen stellte sich mir die Herausforderung des Oktavbasses. Oder umgekehrt? Egal. Die ersten Versuche waren ernüchternd. Als hätte ich noch nie einen Bass in den Händen gehabt. Ich hab es nicht lange probiert, manchmal muss ich einfach locker lassen. Am nächsten Tag klappte es plötzlich einigermaßen. Ohne ersichtlichen Grund. Nicht schnell, nicht lange und noch viel weniger mit sauberem Wechselschlag, aber ich war erstaunt. Über diesen Zustand kam ich aber die nächsten Tage lang nicht hinaus.

Irgendwie hatte ich heute so richtig Bock. Es ging mir auch alles was ich übte gut von der Hand. Naja, bis ich zum Discobass kam, der wollte nicht. Aber ich war motiviert und biss mich fest. In Zeitlupe und voll auf den Wechselschlag konzentriert ging es los. Immer wenn sich die Finger seltsam anfühlten, startete ich neu. Meistens war ich in der Reihenfolge durcheinander gekommen. Nach einer Weile -ich hatte im Hintergrund einen mir gut bekannten Film laufen- lief es wie von selber. Zeit für das Metronom.

Anfangs stellte ich es auf 80 bpm ein. Es dauerte relativ lange, bis es wieder lief. Ist aber normal, wenn ich plötzlich zusätzlich auf den Klick achten muss. Ab da steigerte ich das Tempo immer 5 bpm. Einige Durchgänge spielen, schneller. Bis 160 bpm war es kein Problem. Klar, ich spielte die 8el schließlich als 4tel. Trotzdem war ich stolz wie Oskar. Klar oder?  😎  Und ich kam bis 180 bpm. Nicht mehr ganz sauber, aber immerhin.

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