Schon wieder neue Saiten

Keine Sorge, es hing dieses mal kein Instrument mit dran…  😉

Die Westerngitarre wurde neu justiert, der Steg etwas tiefer gelegt, das Griffbrett geölt und sie bekam neue Saiten spendiert. Ich übte ein paar Akkorde, aber die Eierschneider sind einfach nicht so recht meine Welt. Trotzdem wollte ich die Bespielbarkeit verbessern, was mir auch gelungen ist.

Der 6-Saiter Bass bekam Schaller Gurtpins für die S-Locks, was nicht ohne Aufbohren der Löcher ging. Ein dick gepolstertes Gigbag, ein großes Neckwrap und ein chromatisches Stimmgerät kamen auch noch mit der Post. Die Warwick Black Label Seiten hatte ich direkt nach dem Bass bestellt, einmal weil ich die dürre C-Saite gesprengt hatte und sowieso immer den einen oder anderen Satz Ersatzsaiten da haben möchte. Zuguterletzt fand ich nach langer Suche endlich den Wildledergurt, den ich auch für den Ibanez Bass habe. Der war inzwischen auf den 6-Saiter gekommen, weil der gepolsterte Kunststoffgurt sich durch das schwere Instrument wie Gummi anfühlte. Der neue Wildledergurt kam jetzt an den Ibanez. Bleibt ein Gurt für den Yamaha Bass übrig.

Der 6-Saiter bekam gestern neue Saiten. Ich hatte eine der Pyramid Saiten als hohe C-Saite benutzt, das war klanglich auch nicht raus zu hören. Aber die B-Saite hörte sich irgendwie etwas blechern an und hatte auch nur wenig Sustain. Das hatte ich auf die billigen Tonabnehmer und Elektronik geschoben, schließlich sind die originalen Saiten auf dem BZ-6000 von Daddario. Die Warwick Saiten sind für 34″ Mensur, passen aber auch auf die 35″ Mensur. Ich konnte auch die Saiten durch den Body montieren, das ändert gerade mal 5mm an der Länge und reichte immer noch. Die fette B-Saite ist auf der Seite des Ballends dünner, was mich erst mal erschreckte. Ich musste die Brücke etwas höher stellen, um die Flucht zu den anderen Saiten wieder herzustellen. Aber gut, funktionierte. Jetzt hat die B-Saite ein mega Sustain und tollen vollen Klang, richtig geil!

Derzeit übe ich „Air On The G String“ von J.S.Bach auf dem 6-Saiter. Das Stück besteht fast nur aus Oktavsprüngen und ist entsprechend herausfordernd bei der Suche nach der richtigen Saite. Auch das gemütliche Tempo macht es zu einem schönen Trainingsstück. Nebenbei mag ich es sehr und möchte es können. Beste Motivation.  😀

Ach ja, ich bin vor Kurzem auf ein Programm gestoßen, mit dem man Notenblätter und/oder Tabulaturen selber erstellen kann. MuseScore heißt es. Man kann sich das Notierte sogar mehrstimmig vorspielen lassen, alles mögliche anpassen – ein Hammer Programm! Und kostenlos! Auf der dazu gehörenden Website bekommt man auch fertige Blätter zum herunter laden. Zu MuseScore surfen…

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