BZ-6000 Brückentausch 2

Wenn du denkst, du denkst,…

Manchmal sollte man einfach mal dran gehen, statt in Plänen und nicht vorhandenen Problemen zu versinken. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben…

Manchmal ist es aber auch gut, einfach nochmal eine Nacht über gewisse Pläne zu schlafen. Heute auf der Arbeit hatte ich plötzlich die Idee, etwas falsch gesehen/gedacht zu haben.

Die Intonationseinstellschrauben müssen sowieso in der Länge etwas angepasst werden. Die Nuten, in denen die Böckchen seitlich geführt werden, sind wesentlich länger als das Gewinde in den Böckchen Verstellmöglichkeit bieten. Auch die Federn sind sehr lang und schränken den Verstellbereich nochmals ein.

Die Böckchen 1 und 6 sind noch in der Führungsnut. Wie man sieht, sind die Markierungen der originalen Böckchen einigermaßen mittig im Gesamtverstellbereich der Hipshot.

Mit minimaler Nacharbeit der Löcher im Holz würden die Saitendurchführungen durch den Body wieder passen.

Auch die Löcher der originalen Einzelbrücken passen mehr oder weniger. Dummerweise waren die originalen Brücken ja leicht schief und schräg, was man natürlich den Löchern auch anmerkt.

Da die der Hipshot beiliegenden Schrauben (jeweils rechts im Bild) dünner sind und auch eine andere Steigung haben, tendiere ich zu den Schrauben der Einzelbrücken (links). Sie passen auch nicht schlechter in die Hipshot.

Ach ja, was mache ich mit dem Erdungsdrähtchen? Ich würde es durch das erste Loch raus ziehen und quer unter die Brücke legen wollen. Das störte nämlich beim Durchziehen der Saiten…

Warum mache ich mir eigentlich immer so viele Gedanken??? Mit etwas Ruhe und Geduld klappt es doch… Also etwas das Standgas erhöht und ran an den Dremel. Und was soll ich sagen, bis hier hin hat es gar nicht weh getan. Mir jedenfalls. Die Wuchtbrumme hat sich aber auch nicht beklagt…

In der Flasche ist noch was für morgen drin, also könnte ich dann das Kürzen der Schrauben angehen. Schon zweimal abgeschnitten und immer noch zu kurz…  🙄  Ich schaue mal ob ich kürzere Federn finde.

Mein Fehler lag darin, nur den mit ungekürzten Schrauben möglichen Intonations-Einstellbereich zu berücksichtigen. Und natürlich darin, mich durch Angst blockieren zu lassen, statt einfach mal dran zu gehen und auszuprobieren, wie weit ich damit komme.

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